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Eric Bibb in der KulturArena

…und wieder weht ein Hauch von Alabama durch die Jenaer KulturArena. Zutiefst ehrliche Musik, handgemacht – ein Mann und seine Gitarre, mehr braucht es manchmal nicht, um 1.000 Zuschauern einen unterhaltsamen Abend zu bereiten. Die Rede ist von Eric Bibb, von dem die Times einst schrieb, er habe eine Stimme, für die es sich zu sterben lohne.

Die ersten zwei Songs bestreitet er allein, seine volle Stimme füllt den Theatervorplatz, umhüllt die Zuschauer  – ein wenig rau, zugleich aber wärmend und anrührend. Später werden die Songs des Eric Bibb von Bass und Schlagzeug unterstützt und dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Arena-Besucher entdecken, dass sie zwei Hände zum mitklatschen haben.

Der Sänger und Gitarrist Eric Bibb, geboren 1951, kam bereits in jungen Jahren mit bekannten Musikern der New Yorker Folk- und Blues-Szene in Kontakt, was nicht verwundert angesichts der Tatsache, dass sein Vater ein bekannter New Yorker Bluesmusiker war. Mit 20 Jahren begann Eric Bibb sich mit Straßenmusik in der Pariser Metro durchzuschlagen, bis er schließlich nach Schweden zog.

Das musikalische Genre des Eric Bibb ist eindeutig der Blues, doch verschmelzen bei ihm Blues, Folk, R & B, Gospel und Jazz auf eine ganz persönliche Art miteinander, und das ist das besondere an seiner Musik. Da fällt es dem Jenaer Publikum nicht schwer mitzugehen auf die Reise nach Alabama, solange der Reiseleiter Eric Bibb heißt. Bescheiden nimmt er am Ende seines Gastspiels die stehenden Ovationen des Auditoriums entgegen. Und passend dazu weht der Abendwind einen Rest Hitze vom Tag über den Theatervorplatz – wie gesagt: Wieder weht ein Hauch von Alabama durch die Jenaer KulturArena.

Text: Jens Mende
Fotos: Markus Kämmerer/Happy Arts

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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