Die Genossenschaft lebt mit TowerByte

In einer modernen Genossenschaft werden nicht mehr Äcker bestellt, sondern Bits und Bytes gewendet. Wie das erfolgreich funktioniert, zeigt die Jenaer TowerByte eG. Der Verbund von 18 selbstständigen Unternehmen entwickelt Software mit der Fokussierung auf elektronischen Handel (eBusiness).

logo_towerbyte.pngReinhard Hoffmann, einer der beiden Vorstände der TowerByte, stellte auf der Jahrespressekonferenz die aktuelle Entwicklung der Genossenschaft vor. Die Entwicklung ist durchweg positiv: Die Zahl der mittlerweile 165 Mitarbeiter soll im Jahr 2007 auf 220 steigen und die im Intershop-Tower angemietete auf Bürofläche von drei auf vier Etagen erweitert werden. Weitere Ziele sind die gemeinsame Vermarktung von Produkten und die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Friedrich-Schiller-Universität und Fachhochschule Jena. Diese Kooperationen helfen, weitere qualifizierte Mitarbeiter zu finden und in Forschungsprojekten Grundlagen für neue Produkte zu legen.

Eine Genossenschaft lebt vor allem durch die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder. Ein gemeinschaftliches Auftreten ermöglicht, größere Aufträge anzunehmen und zu verwirklichen, die eine kleinere Firma aufgrund ihrer Kapazitäten nicht allein ausführen könnte. Insbesondere Banken und Behörden erwarten Sicherheiten, die nur eine Genossenschaft oder größere Firmen liefern können.

Für die beteiligten Firmen hat sich die Genossenschaft bis jetzt bezahlt gemacht, wie Christian Grötsch exemplarisch an seiner Firma dotSource GmbH zeigt. Kaum mehr als ein Jahr nach der Gründung seiner Firma beschäftigt er 14 Mitarbeiter.

Die Orientierung auf das Thema eBusiness schafft Synergien zwischen den beteiligten Firmen und ermöglicht, Spezialwissen gezielt aufzubauen und einzusetzen. Es werden jedoch noch weitere Spezialisten, wie z.B. im Bereich Datenbankoptimierung gesucht.

Weitere Berichterstattung in der OTZ: „Ausgeborgt für den großen Auftrag“, TLZ: „Erfolgsrezept Zusammenarbeit“ und MDR Radio: „Firmenverbund „TowerByte Jena“ wächst“ sowie mit einer Reportage im MDR Thüringen Journal.

Weiteres Bildmaterial und einen Audiomitschnitt der Pressekonferenz stelle ich Journalisten auf Anfrage zur Verfügung.

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Reinhard Hoffmann, Christian Grötsch, Mario Melle (v.l.) schauen positiv in die Zukunft

Disclaimer: Ich arbeite an Projekten für die Synchronity GmbH und Alea GmbH, zwei Firmen der Towerbyte eG.

1 Kommentar zu „Die Genossenschaft lebt mit TowerByte“

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