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Medienmagazin V.i.S.d.P. gibt auf

ViSdPDie neue Ausgabe des „Magazin für Medienmacher“ V.i.S.d.P. liegt heute in der Post und es wird zugleich die letzte sein. Als Grund werden im FAQ hauptsächlich die Kosten für Druck und Vertrieb aufgeführt. Laut Impressum betrug die Auflage 7000 Exemplare. Es erschienen 10 Ausgaben im Jahr für 59 €/Jahr.

Es geht mit einem PDF-Magazin trotzdem ein bisschen weiter und die Redaktion feiert das Ende im typisch schrägen Stil des Magazins trotzdem als Erfolg: „Jetzt sparen wir uns einfach Druck und Vertrieb und sind eben ganz vorne dabei, was Online-Journalismus angeht…“. Es soll jeden Freitag Mittag eine frei erhältliche Ausgabe im PDF-Format im Medienszene-Newsletter erscheinen. Onlinejournalismus.de hat die erste PDF-Ausgabe schon gelesen und bewertet.

Das Magazin hat weniger durch exklusive Informationen, sondern durch das schräge Layout und die voller Selbstironie geschriebenen Artikel überzeugt und dabei einen ordentlichen Unterhaltungswert erreicht. Die Entwicklungsgeschichte ähnelt dem Trüffeljäger. Dieses Medienmagazin war ausschließlich in einem quasi interaktiven PDF-Format erschienen, musste aber im Mai diesen Jahres aufgeben.

Eine Ironie der Geschichte: Das Magazin hat selbst erst vor wenigen Ausgaben (04/2006) in einem Leitartikel berichtet: „Mach Dein Ding, Wie man ein eigenes Magazin gründet, Eine Anleitung in zehn Schritten“.

One thought on “Medienmagazin V.i.S.d.P. gibt auf”

  1. Wer “richtige? Printmagazine mit einer “richtigen? Auflage durch unqualifizierte Kommentare abwertet und es dann selbst nicht auf die Reihe bekommt, hat leider nix anderes verdient.

    So etwas nennt man freie Marktwirtschaft.

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