Ärztesterben auf dem Holzmarkt Jena

Die Kliniksärzte haben es in der letzen Zeit besonders schwer. Zu den üblichen 36 Stunden Diensten kommt jetzt noch Möllring und ein Stapel untauglicher Tarifangebote hinzu. Da gibt es auch mal ein Opfer zu beklagen. Heute auf dem Holzmarkt in Jena gab es sogar ein Massensterben. Etwa 50 Weißkittel versammelten sich am Mittag zum gemeinsamen Uhrenvergleich. Pünktlich fünf nach 12 war es dann so weit: vor den Augen der Patienten Passanten fielen die Ärzte einfach um. Auf diese außergewöhnliche Situation waren die Ärzte gut vorbereitet, denn die leblosen Körper hielten den zahlreich anwesenden Medienvertretern eine Tafel mit der Diagnose ihrer eigenen Todesursache unter die Augen. Begleitet wurde das makabere Schauspiel von der Sirene eines Notarztwagens. Während die meisten Opfer gut 10 Minuten und mit geschlossenen Augen regungslos verharrten, gab sich Tine (Name der Redaktion bekannt) zwar sichtlich Mühe, ihr Grinsen aus dem Gesicht zu streichen und das Kichern zu unterdrücken, was ihr schlussendlich doch nicht gelang. Zwischenzeitlich konnten sich die Pressevertreter Fragen wie „Warum sterben die Ärzte nicht alle in stabiler Seitenlage?“ nicht verkneifen. Nach zehn Minuten wirkten wundersame Heilkräfte auf die Liegengebliebenen und schenkten jeden von ihnen ein Flugticket in die Schweiz. Das Angebot war offensichtlich so attraktiv, dass alle Ärzte erwachten und unter spontanem Beifall der Passsanten gemeinschaftlich den Platz verließen.

Eine Bilderserie befindet sich in der Galerie. Das mdr Thüringen Journal bringt um 19.00 Uhr eine passende NIF dazu.

Aertzesterben auf dem Holzmarkt Jena

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