9. WebMonday in Jena

(7. Update) Nach einer Pause von über einem halben Jahr fand in Jena wieder ein WebMonday statt. Zu Gast waren Dirk Graber von MisterSpex und Stephan Schambach von Demandware.

Eine spannende Aufgabe hat sich Dirk Graber geben: er hat mit MisterSpex ein traditionelles Retail-Geschäft ins Web gebracht und verkauft Brillen und Kontaktlinsen online. Dirk stellte die drei Bereiche der angepassten Brillen, Sonnenbrillen und Kontaktlinsen mit ihren spezifischen Markchancen und Eigenschaften vor. Die relativ hohen Margen von über 70% erlauben ein tragfähiges Geschäftsmodell selbst dann, wenn der Preis für ein Brillengestell vom Hersteller festgeschrieben ist. Der Kunde kann online bis zu 50% sparen und hat ein Rückgaberecht auch für angepasste Brillen. Weitere Ziele sind eine virtuelle 3D-Anpassung der Brille und eine in einigen Jahren die Eröffnung von Ladengeschäften. Er berichtete weiter über Erfahrungen mit Business Angles, Finanzierung und insbesondere PR- und Marketing.

Stephan Schambach berichtete über seine Firma Demandware und über den Trend in Richtung eCommerce. In einem stagnierenden Markt sieht er ausschließlich im eCommerce eine Chance für weiteres Wachstum. Dabei sei eCommerce 5-8x profitabler als andere Formate und hat große Auswirkungen auf andere Kanäle. Für traditionelle Unternehmen sieht Schambach eine funktionierende Cross-Channel-Strategie als wichtigstes Ziel. Selbstverständlich sieht er Demandware als optimaler Partner und hebt insbesondere die sich selbst aktualisierende Plattform, den geringeren Ressourcenbedarf und die Fokussierung auf das Kerngeschäft hervor.





3 Kommentare zu „9. WebMonday in Jena“

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